Den Hausrat versichern
Die Hausratversicherung ist neben der Kfz-Haftpflicht und der privaten Haftpflichtversicherung eine Versicherung, über die Sie nachdenken sollten. Schließlich wird mit dieser Versicherung der Hausrat, der sich in einer Wohnung befindet, gegen Schäden abgedeckt. In der Regel sind Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Hagel, Sturm, Vandalismus oder Einbruch versichert. Ist die Wohnung nach einem solchen Schaden vorerst nicht mehr bewohnbar, so kommen manche Tarife ebenfalls für Hotelkosten und Kosten für die Aufräumarbeiten auf.
Nun denkt kaum ein Versicherungsnehmer täglich über die möglichen Folgen eines hypothetischen Brandes oder Einbruchs nach. Trotzdem können diese Schäden eintreten. Ohne eine Absicherung bliebe man nicht nur auf den Kosten, den der Schaden als solches verursacht, sondern auch auf den Folgekosten sitzen. Denn nach solchen Vorfällen steht meist der Neukauf der kompletten Wohnungseinrichtung an. Die Hausratversicherung kann dann in die Bresche springen und zahlt die Kosten für den Neuerwerb. Allerdings muss man bei Abschluss des Versicherungsvertrages ein wenig aufpassen. Denn es gibt eine sogenannte „Einrede der Unterversicherung“. Man muss also schauen, dass man nicht unterversichert ist. Die meisten Verträge werden über eine bestimmte Versicherungssumme abgeschlossen. Hat man einen Hausrat im Wert von ca. 80.000 Euro, versichert aber nur 50.000 Euro, kann das problematisch sein. Im Schadenfall kann es dann passieren, dass die Versicherung wegen der Unterversicherung nur anteilig leistet (zu 5/8).
Einfach ist es, nicht eine bestimmte Versicherungssumme, sondern eine vertraglich festgesetzte Quadratmeteranzahl der Wohnfläche versichern zu lassen. Diese Form ermöglicht dem Versicherungsnehmer aber auch im Schadenfall die Auszahlung des kompletten Neuwertes und nicht nur den Zeitwert des zu Schaden gekommenen Hausrates.
